Veranstaltungen

Kurzüberblick über den Kalender

23.09.22: Logbuch eines Dackels

24.09.22: Altweibersommer

28.09.22: Zeit, Träume wahr zu machen

01.10.22: Die Stiftung

04.10.22: Mein Leben mit Manuel

08.10.22: Mein Leben mit Manuel

09.10.22: Martha Vogeler 2

18.10.22: Tödliche Brieffreundschaft

03.11.22: Altweibersommer

09.11.22: Begegnungen rund um den Globus

10.11.22: Begegnungen rund um den Globus

20.11.22: Die Stiftung

02.12.22: Altweibersommer



Logbuch eines Dackels

 

Altweibersommer

Raffi on Tour

Eine junge Frau, die eine schlimme Erfahrung erlebt hat und ihre Existenz als Auswanderin in Marokko aufgeben musste, versucht ihren Erinnerungen zu entfliehen und stürzt sich in einen hippiemäßigen Roadtrip durch Europa.

Ungeplant mit an Bord ist der Familiendackel Rafael, der nachts heimlich Logbuch über die Reise führt. Er unterstützt die Frau bei der schwierigen Wende, ihr Leben wieder in ruhigeres Fahrwasser zu bekommen.

Das Buch ist ein liebevoller, kaleidoskophafter Roadtrip, der auf eine spritzige Art unterhält und gleichzeitig die Seele wärmt. Wer Hunde mag, wird den Dackel Rafael nie vergessen.

Termine:

23.09.2022, 19 Uhr: Buchhandlung Gollenstede (Fischerhaus, Mitteldeichstr. 34, 26919 Brake). Die Autorin liest aus ihrem Buch. Der Eintritt beträgt 10 Euro.

 

Dörthe Petersens vierter Fall

Dörthe Petersen, ein altes Weib? Auf keinen Fall zu alt, um Verrätern auf die Schliche zu kommen! Dörthe Petersen, Putzfrau, aber eigentlich leidenschaftliche Malerin, darf ihre Bilder gemeinsam mit Astrid Jordan und Charlotte Naumann in der Altweibersommer-Ausstellung präsentieren. Doch schon bei der Eröffnung kommt es zu einem Eklat, bei dem ein umstrittenes Bild fast zerstört wird. Mutwillig? Schnell zeigt sich, es steckt mehr dahinter, als nur eine Aktion von Extrem-Feministinnen oder Kunstgegnerinnen. Drahtzieherin scheint die erfolgreiche Galeristen Frau S. zu sein, die in Dörthes Traum als schwarze Witwe ihr Netz spinnt. Was steht in dem verschwundenen Dokument aus Frau D.s Arbeitszimmer? Und warum beginnt mit einem einfachen Kamerachip, Dörthe Petersens Leben plötzlich zu einem Versteckspiel zu werden? Dörthe und ihre Freund*innen stehen erneut vor einem Rätsel. Eines ist klar, wer einmal im Spinnennetz zappelt, kommt schwer wieder raus.

Termine:

02.12.2022, 18:30 Uhr: Stadtbibliothek Vahr (Berliner Freiheit 11, Im Einkaufszentrum, 28327 Bremen). Die Autorin liest aus ihrem Buch.

 


Die Stiftung

 

Zeit, Träume wahr zu machen

Ein Bonner Kriminalroman

Was verbindet mehrere alte Menschen, die im Laufe der Zeit durch vermeintliche Schwelbrände zu Hause sterben, mit nationalsozialistischer Beutekunst? Spielt eine Stiftung, die sich die Unterstützung landwirtschaftlicher Entwicklungsprojekte in Lateinamerika zum Ziel gesetzt hat, dabei eine Rolle? Was hat das alles mit einer rechtsnationalen Partei zu tun? Und wieso will der Vorgesetzte des Hauptkommissars, dass der Fall möglichst schnell als Unfall eingestuft wird? Mit diesen Fragen muss sich Hauptkommissar Oliver Schweers, der an einem Wochenende zu einem Wohnungsbrand in Poppelsdorf, Bonn, gerufen wird, befassen. Nur durch Zufall fallen ihm bei seiner Recherche Archivakten eines vergleichbaren zurückliegenden Falls in die Hände, die ihn misstrauisch werden lassen. Auch aus anderen Bundesländern fordert er daraufhin Akten an, und am Ende hat er es mit fünf Toten zu tun, die unter vergleichbaren Umständen ums Leben gekommen sind: allesamt Mitglieder einer ominösen Stiftung. Am Ende droht ein politischer Eklat um die rechtsradikale Partei Deutsche nationale Alternative (DnA).

Termine:

01.10.2022, 19:30: bremer kriminal theater (Theodorstraße 13a, 28219 Bremen). Die Lesung findet im Rahmen der Prime Time – Crime Time statt. Der Eintritt beträgt 12 Euro. Vorverkauf über Nordwest-Ticket telefonisch unter 0421/36 36 36
oder über www.nordwest-ticket.de sowie an der Abendkasse im b.kt.,  per Telefon von Dienstag bis Freitag zwischen 15:00 bis 18:00 Uhr unter 0421/16 69 17 58 oder per Kontaktformular
www.bremer-kriminal-theater.de

20.11.2022: Marienthaler Gasthof (Pastor-Winkelmann-Str. 2, 46499 Hamminkeln). Der Autor liest aus seinem Buch. Weitere Infos folgen.

 

Eine herzzerreißende Geschichte nach wahrer Begebenheit.

Obwohl ihm seine Flucht selbst noch tief in den Knochen steckt, berichtet Ahmad tiefgehend und emotional von seinem Leben in Afghanistan, seinen Freunden und seiner Familie – und wie er all dies auf grausame Weise verloren hat.

Seine Geschichte führt ihn bereits in jungem Alter und gegen seinen Willen quer durch Afghanistan bis hin in den Iran und in die Türkei, wo er sexuell missbraucht wird. Erst nach mehreren Jahren gelingt es ihm, mithilfe seines Freundes die Türkei zu verlassen und nach Deutschland zu kommen.

Nach einer Therapie bei einem Psychologen gelingt es ihm, sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und zu versuchen, seine Träume wahr zu machen.

Zaher Habib kommt der Bitte des jungen Mannes nach und erzählt dessen Geschichte, damit nicht nur anderen Flüchtlingen Hoffnung gemacht wird, sondern auch Außenstehende für die Situation von afghanischen Flüchtlingen sensibilisiert werden.

Zaher Habib schildert Ahmads Schicksal unerbittlich und unverblümt und lässt somit Lesende an jedem Schmerz und jeder Angst, aber auch jeder Hoffnung des jungen Flüchtlings teilhaben.

Termine:

28.09.2022, 19 Uhr: Ev. Friedensgemeinde - Gemeindehaus (Humboldtstr. 175, 28203 Bremen). Zaher Habib liest aus seinen Büchern »Träume vergangener Tage«, »Zeit, Träume wahr zu machen« und seinem gerade neu erschienenen Buch »Der letzte Sarg«.


Mein Leben mit Manuel

 

Martha Vogeler 2

Die Zeit mit geliebten Menschen ist begrenzt

Parkinson – eine Diagnose, die endlich Klarheit schafft, aber gleichzeitig auch sehr viel Leid und Ungewissheit mit sich bringt. Die Autorin erzählt von ihrem Mann Manuel und von seinem Leidensweg, auf dem sie ihn begleitet hat. Kurz nachdem die beiden entschieden haben, ihr Leben miteinander zu verbringen, wird bei ihm Parkinson diagnostiziert. Daraufhin folgen zahlreiche Arztbesuche, immer schwerer zu bewältigende Alltagssituationen, die zuvor als so selbstverständlich angesehen wurden, und letztendlich kein anderer Ausweg als ein Pflegeheim. Diese Geschichte bietet einen Einblick in schwere Schicksalsschläge und den Umgang damit, denn die Zeit mit geliebten Menschen ist begrenzt. Dies Buch zeigt, wie wichtig es ist, auch in schweren Zeiten füreinander da zu sein und glückliche Erinnerungen festzuhalten.

Termine:

04.10.2022, 19 Uhr: Focke-Museum (Schwachhauser Heerstraße 240, 28213 Bremen). Die Autorin liest aus ihrem Buch. Anmeldung bitte per Mail an markting@kellnerverlag.de oder per Telefon 0421 77866.

08.10.2022: BioBiss. Die Autorin liest aus ihrem Buch. Die Lesung wird musikalisch begleitet von Nicolai Thein.

 

Der zweite Band der Biografie

Martha Vogeler, Ehefrau und einst Muse des Künstlers Heinrich Vogeler, bleibt im Sommer des Jahres 1914 mit ihren drei Töchtern alleine auf dem Barkenhoff zurück. Ihr Ehemann meldet sich freiwillig zu den Oldenburger Dragonern. Für ihn ist es eine Flucht in den Krieg, denn die Ehe ist zerrüttet.

Seit gut drei Jahren unterhält Martha eine Liebesbeziehung zu Ludwig Bäumer, einem ehemaligen Jurastudenten mit schriftstellerischen Ambitionen. Ein Jahr später wird auch er als Soldat eingezogen.

Dieser zweite Band der Biografie über die namhafte Worpswederin erzählt anhand von zum großen Teil unveröffentlichten Quellen ihre Geschichte während des Ersten Weltkriegs, erzählt über die Menschen auf dem Barkenhoff, die der einstige Musenhof mit ihr als Mittelpunkt immer noch anzieht. Und er erzählt von den turbulenten politischen Ereignissen danach. Martha Vogeler steht nicht abseits, engagiert sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten, bildet sich politisch fort, unterstützt ihren Geliebten.

So wird in diesem zweiten Band von den Revolutionswirren erzählt, von der kurzen Phase einer sozialistischen Republik in Bremen, der Räterepublik und einer ersten Kommune auf dem Barkenhoff.

Den Lesenden begegnet Martha Vogeler als eine mutige, emanzipierte und politisch links von der Sozialdemokratie stehende gereifte Frau. Und auch das vermittelt dieser Band: Ludwig Bäumer ist ihre große Liebe, was nicht zuletzt der Dada- Künstler Kurt Schwitters in eine kongeniale Form übertragen hat: in die Assemblage ›Das Bäumerbild‹. Die unruhigen Jahre des Ersten Weltkriegs und die bewegte Zeit danach aus der Perspektive von Martha Vogeler gesehen, ist nicht nur neu, sondern zugleich auch spannend.

Termine:

09.10.2022, 19:30 Uhr: Haus im Schluh Haus im Schluh, (Im Schluh 35–37, 27726 Worpswede). Die Autorin liest aus ihrem Buch. Der Eintritt ist frei.

 


Tödliche Brieffreundschaft

 

Begegnungen rund um den Globus

Politische Geheimnisse, die sechs Dekaden umspannen

DDR, 1960er-Jahre. Weshalb endet der Briefwechsel mit seiner norwegischen Brieffreundin so abrupt? Warum konnten die Briefe bis dahin überhaupt unbehelligt die Kontrollen der Staatssicherheit passieren?

Nach der Wende beginnt er mit Nachforschungen in traumhafter norwegischer Landschaft. Aber die Umstände um die Person seiner Brieffreundin werden immer mysteriöser: Niemand kannte sie, sie scheint nicht existiert zu haben. Kurz vor seinem Eintreffen im hohen Norden geschehen Morde, die Licht ins Dunkel seiner Nachforschungen hätten bringen können.

Mithilfe eines charismatischen Kommissars und des norwegischen Geheimdienstes kommt eine verzwickte Spionage-Geschichte ans Licht, die bis ins Dritte Reich zurückreicht und verblüffende technische Innovationen offenbart. Nebenbei erfährt er große Unterstützung aus der Bevölkerung und findet Freunde fürs Leben.

Termine:

18.10.2022, 18 Uhr: Stadtbibliothek Bremen, Krimi-Bibliothek (Zentralbibliothek, Am Wall 201, 28195 Bremen). Der Autor liest aus seinem Buch. Der Eintritt ist frei. Anmeldung über die Veranstaltungsseite der Stadtbibliothek Bremen.

 

Reisende sind Suchende

Oft finden sie nicht das, was sie suchen. Wenn sie überhaupt wissen, was sie suchen. Béatrice Hecht-El Minshawi ist sowohl allein gereist als auch mit ihrem Mann oder mit anderen. Sie ist eine Sammlerin von Begegnungen und Eindrücken, von Szenen und Textfragmenten. Eine Sammlerin von Empfindungen, inneren Bildern und Erkenntnissen, die berühren. Dieses Buch besteht aus einigen Artikeln, die 2019 bis 2021 von Tageszeitungen gedruckt wurden. Aus vielen Reiseeindrücken, Erinnerungen und Berichten, aber auch aus Überlegungen, wie zum Beispiel: Wie war es damals? Dort, wo ich war und es noch keinen Krieg gab. Wie hätte es gewesen sein können? Dort, wo inzwischen die Dürre das Land unbrauchbar macht und den Menschen das Leben raubt? Es hat sich in den Jahrzehnten in den Ländern, in denen die Autorin gereist ist, viel verändert. Kulturelle Eigenheiten verschiedener Länder und Regionen werden in diesem Reisebuch eindrücklich, ästhetisch und mit zahlreichen Abbildungen dargestellt.

Termine:

09.11.2022, 10:00 Uhr: Frauenfrühstück, Bürgerhaus Weserterrassen e.V. (Osterdeich 70b, 28205 Bremen). Die Autorin liest aus ihrem Buch.

10.11.2022, 19:00 Uhr: Sparkasse im Viertel (Ostertorsteinweg 62/64, 28203 Bremen).

 


Die Stiftung

 

Altweibersommer

Eine schlesische Flüchtlingsgeschichte

Eine erschütternde schlesische Flüchtlingsgeschichte Olaf Müller erzählt eine zutiefst bewegende biografische Geschichte: die Kindheit und Jugend seiner Mutter in Schlesien während des Zweiten Weltkrieges. Trügerisches Alltagsglück wird jäh von den Härten des Krieges überschattet, wodurch insbesondere die Frauen die Lasten der täglichen Arbeit tragen müssen – bis hin zur zwangsverordneten Landarbeit. Brutale Erinnerungen an Leid und Elend einer Flüchtlingsodyssee in den letzten Kriegsmonaten werden schonungslos dargestellt. Das Buch liefert Zeugnis vom ständigen Überlebenskampf auf einem Frauentreck, der verzweifelt eine grausame Route von Schlesien durch Böhmen gen Westen nimmt Ein Buch für alle, die hautnah nachspüren wollen, was es wirklich bedeutete, Krieg und Heimatverlust zu durchleben

Termine:

11.11.2022, 19: Berlin-Konradshöhe (Buchhandlung Seitenblick/Falkenplatz 9A, 13505 Berlin). Der Autor liest geminsam mit Ilona Luxem.

08.12.2022, 10 Uhr: Berlin-Konradshöhe (Evangelische Kirchengemeinde/Schwarzspechtweg, 1-3/13505 Berlin). Der Autor liest geminsam mit Ilona Luxem.

 

Dörthe Petersens vierter Fall

Dörthe Petersen, ein altes Weib? Auf keinen Fall zu alt, um Verrätern auf die Schliche zu kommen! Dörthe Petersen, Putzfrau, aber eigentlich leidenschaftliche Malerin, darf ihre Bilder gemeinsam mit Astrid Jordan und Charlotte Naumann in der Altweibersommer-Ausstellung präsentieren. Doch schon bei der Eröffnung kommt es zu einem Eklat, bei dem ein umstrittenes Bild fast zerstört wird. Mutwillig? Schnell zeigt sich, es steckt mehr dahinter, als nur eine Aktion von Extrem-Feministinnen oder Kunstgegnerinnen. Drahtzieherin scheint die erfolgreiche Galeristen Frau S. zu sein, die in Dörthes Traum als schwarze Witwe ihr Netz spinnt. Was steht in dem verschwundenen Dokument aus Frau D.s Arbeitszimmer? Und warum beginnt mit einem einfachen Kamerachip, Dörthe Petersens Leben plötzlich zu einem Versteckspiel zu werden? Dörthe und ihre Freund*innen stehen erneut vor einem Rätsel. Eines ist klar, wer einmal im Spinnennetz zappelt, kommt schwer wieder raus.

Termine:

03.11.2022, 18 Uhr: Teilbibliothek Lesum (Hindenburgstr. 31, 28717 Bremen). Die Autorin liest aus ihrem Buch.

02.12.2022, 18:30 Uhr: Stadtbibliothek Vahr (Berliner Freiheit 11, Im Einkaufszentrum, 28327 Bremen). Die Autorin liest aus ihrem Buch.

 


Videos aus und über den KellnerVerlag